Therapieangebote 2018-01-03T07:33:28+00:00

Therapieangebote

Ich untersuche, berate, informiere und behandle Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen.

Einer meiner Schwerpunkte stellt dabei die Arbeit mit sprachauffälligen Kindern dar. Mir ist sehr wichtig „das Herz des Kindes zu wecken“, um dann mit viel Freude und Spaß am Lernen, die Sprache und das Sprechen beim Kind zu fördern.

Sprachauffälligkeiten im Kindesalter  können sein:

★ Störungen der Artikulation/ phonetische Störung (z.B. Sigmatismus Interdentalis/ Lispeln)

★ Sprachentwicklungsstörungen/-verzögerungen, z.B. Störungen der Grammatik,  eingeschränkter   Wortschatz

★ Phonologische Störungen (systematischer Gebrauch der Laute betroffen, Kind kann Laute zwar korrekt bilden, verwendet sie aber nicht korrekt in ihrer Funktion)

Myofunktionelle Störungen

★ Störung der Motorik und Spannung von Zunge, Lippen und Wangen

★ Kau- und Schluckstörungen

→ Die Therapie ist oft bei Artikulationsstörungen angezeigt oder steht im Zusammenhang mit einer parallel verlaufenden kieferorthopädischen Behandlung

• Neurofunktionelle Reorganisation nach Padovan

Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)

★Oft Folge einer Sprach- und Sprechsstörung

★Betroffen sind das Lesen, das Schreiben und die Rechtschreibung

★Sie äußert sich durch schwere und häufige Fehler beim Lesen, durch ein geringes Lesetempo, durch Schreibfehler und einer verkürzten Höraufmerksamkeitsspanne

Ein anderer wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit stellt die Behandlung von Erwachsenen dar, die z.B. an folgenden Störungsbildern leiden:

Atem- und Stimmstörungen (Dysphonien)

funktionelle Dysphonie (z.B. durch unökonomischen Gebrauch von Stimme und Atmung)

Organische Dysphonie ( z.B. durch Operationen an den Stimmlippen oder bei Lähmungen)

Psychogene Dysphonie ( Stimmstörung, bei denen es aufgrund psychischer Ursachen zu einer meist plötzlich einsetzenden, erheblichen Stimmverschlechterung bis hin zum Stimmverlust kommt).

• Stimm- und Sprechtraining mit Videoanalyse

Sprach- Sprech- und Stimmstörungen nach Hirnschädigungen

Aphasie: abgeleitet von dem griechischen Wort „aphasia“, welches „Sprachlosigkeit“ bedeutet, beschreibt eine Störung der Sprache z.B. durch ein Schädel-Hirn-Trauma oder verursacht durch einen Schlaganfall. Dabei können das Sprechen, das Schreiben, das Lesen und das Verstehen betroffen sein. Tritt nach Abschluss des Spracherwerbs auf. Betrifft immer die dominante Hemisphäre (d.h. meist die linke Gehirnhälfte).

• Computergestützte Diagnostik und Therapie

Dysarthrophonie: Sprechstörung verursacht durch Schädigungen der Nerven im Gehirn oder in den Muskeln. Erheblich beeinträchtigt sind Atmung, Stimme und das Sprechen, weil die Funktionen der Sprachmuskulatur nicht intakt sind.

Sprechapraxie: Störung der Sprechmotorik, die nicht durch eine Funktionseinschränkung der am Sprechakt beteiligten Organe zu erklären ist. Charakteristisch sind artikulatorische Suchbewegungen, deutliche Sprechanstrengung, Auffälligkeiten der Lautbildung

Schluckstörungen (Dysphagien): Betreffen die Nahrungsaufnahme im Mund und die Nahrungsweiterleitung durch den Hals. Treten besonders auf, wenn neurologische Erkrankungen bestehen.